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Reisende soll man nicht aufhalten!

2. Mai 2013 Allgemein, Erholen, Reisen

Mehr Urlaubsgäste für die Schweiz

In den letzten Jahren wurde die Schweizer Tourismusindustrie von vielen Problemen gebeutelt. Das Wetter machte ihr zu schaffen und auch die Währungskrise setzte ihr einiges zu. Das Weihnachtsgeschäft letztes Jahr fiel Schneestürmen zu Opfer. Flugzeuge konnten nicht abheben und so kamen unzählige Urlauber entweder spät oder gar nicht an ihrem Urlaubsort an. Manche Urlauber annullierten sogar ihre Buchungen aufgrund der Wetterlage. Dazu kommt auch noch, dass viele Feiertage dieses Jahr ungünstig gelegen sind und somit der Kurzurlaub über ein verlängertes Wochenende nicht so ohne Weiteres möglich ist.

Schweiz Berge

Hilfe in der Krise

Diese Krise rief einen neuen Spieler auf den Plan der Tourismusindustrie. Wo Jürg Schmidt letztes Jahr noch für den SBB-Personenverkehr arbeitete, versucht er heute den Schweizer Tourismus zu retten. In dieser Krisenzeit entschied er sich gegen seinen alten Job und fing an, für Schweiz Tourismus zu arbeiten. Sein Job ist es nun, als einer der drei Vizepräsidenten, wieder mehr Menschen für Ferien in der Schweiz zu begeistern. Die Veränderungen im Personal bringen auch strukturelle Veränderungen bei Schweiz Tourismus mit sich. Jetzt wird verstärkt Wert auf die Nutzung der neuen digitalen Medien gelegt und die IT-Spezialisten sind damit beschäftigt, neue Tourismus-Apps zu entwerfen. Mit „Swiss Hike“ kann der Urlauber die 32 besten Wanderwege der Schweiz entdecken und mit den City-Apps für die 7 beliebtesten Städte der Schweiz ist die Orientierung in einer neuen Stadt ein Kinderspiel.

Die Zukunft der Schweizer Tourismusindustrie

Jürg Schmidt hat seine Zielgruppe ganz klar definiert. Er sieht Brasilien als die aufstrebende Urlaubsnation. Auch will er in Zukunft die Werbung im Schweiz liebenden Polen erhöhen. Jürg Schmidt sieht die grössten Chancen für die schwächelnde Industrie in Städtetouren. Da Menschen immer weniger Zeit haben, entscheiden sie sich oft für kürzere Trips. Schweizer Städte sind im Vergleich zum europäischen Ausland immer noch günstiger und locken somit Touristen an. Vor allem für Zürich sieht er eine blendende Zukunft. Die Stadt zieht italienische Touristen an und ist nicht zu weit vom Grossraum Mailand positioniert. In 2015 wird die Weltausstellung in Zürich Gäste aus aller Welt in die Stadt locken.

Bildquelle: detlef menzel  / pixelio.de